Viktor Eduard Prieb - Literatur
- Prosa

Der Schlussakkord
oder darüber, um was es eigentlich im Leben geht


(Aus meinem Buch
"Der Zug fährt ab"



Die nächste Abfahrt oder darüber,
was ein Platz unter der Sonne kostet


Mit dieser angenehmen Erfahrung stieg die Familie in den inzwischen angefahrenen Zug ein. Der Zug war völlig leer, und sie nahmen ihre Plätze im ersten Abteil gleich am Eingang ein, damit sie mit ihrem Gepäck auch beim Aussteigen nicht weit durch den schmalen Korridor werden laufen müssen.

Das Abteil hatte im Unterschied zu sowjetischen, obwohl in der DDR gebauten Eisenbahnwaggons keine Schlafplätze. Zwei obere Liegeregale auf beiden Seiten gab es auch nicht, nur enge Gitterregale fürs Gepäck und zwei untere Bänke je vier Sitzplätze für die Fahrenden. Die Koffer wurden ins Gepäckregal gesteckt. Die Familie machte es sich - wie gewohnt - im Abteil gemütlich. Das restliche Essen wurde zum Abendmahl aus der hier bereits mehrmals erwähnten Tüte ausgepackt.

Der Zug fuhr ab.

Sie waren gerade mit dem Essen fertig und träumten von einem erholenden Schlaf zu zweit auf jeder Bank, als der Zug seinen ersten Halt in Potsdam machte. In Potsdam stieg so eine Menge Leute ein, dass der Zug auf einmal randvoll wurde. In ihr Abteil kamen zwei ziemlich junge Mütter mit kleinen Kindern herein. Als die erste kam, musste die Mutter zu ihren Töchtern rüber. Als die zweite kam, ging auch der Vater zu seiner Familie hinüber.

Problematisch wurde es, als die dritte Mutter mit ihrem Baby versuchte, sich auch noch zu ihnen zu setzen. Diese regte sich auf und verlangte etwas ziemlich laut vom Vater. Er wollte die sich inzwischen unter allen drei Müttern verbreitete Aufregung nicht verstehen und schon gar nicht teilen. Er versuchte sich sehr freundlich zu zeigen, immer noch unter dem Schock der frischen Freundlichkeitserfahrung stehend, und war sogar bereit, das Abteil zu Gunsten der Eindringlinge zu wechseln.

Er ging den Korridor entlang und guckte durch die Glastüren in die Abteile hinein, ob irgendwo noch freie Plätze zu finden wären. Es gab keinen Einzigen, von den vier zusammen für die Familie benötigten Plätzen ganz zu schweigen! Im Unterschied zu Berlin, wo sie Qual der Wahl von freien Plätzen gehabt hatten, war der Zug jetzt überfüllt. Der Vater kehrte in sein Abteil zurück, zuckte den feindgesinnten Müttern hinüber mit den Schultern "Tut mir leid!" und blieb bei seiner Familie.

Diese Entschuldigungsgeste befriedigte und beruhigte die zuletzt eingestiegene Mutter jedoch am wenigsten. Eher umgekehrt, sie verlangte von ihnen immer heftiger nach dasselbe Irgendetwas. Der von ihnen vor kurzem versp?rte Hauch des lächelnden Westens verdunstete schnell, und sie fühlten sich wieder wie in ihrem sowjetischen "Irrenhaus", aus welchem sie geflüchtet zu sein gehofft hatten. Wieder waren sie in einer Warteschlange unter den gut bekannten, für ein Stück knapp normierter Wurst kämpfenden Menschenschwestern und -brüdern.

Demzufolge war dem Vater auch die Verhaltensweise in solchen Situationen sehr vertraut, und er schaffte es irgendwie mit seinem Deutsch die fremde wütende Mutter zu belehren, dass sie aussteigen und auf den nächsten Zug warten sollen, wenn sie so gerne mehr Platz haben wollen. Daraufhin verschwand die wütende Dritte kurz, und bald erschien sie mit dem Schaffner wieder.

- Das Abteil ist für die Fahrgäste mit Kindern. - erklärte dem Vater der nicht besonders motivierte und auf die Decke schielende Schaffner.

"Ach so ist das!" - dachte der Vater, der erst nach dieser Erklärung verstand, warum all diese wütenden Mütter ausgerechnet auf ihre Plätze so scharf waren.

"Woher sollten wir - zum Teufel! - das wissen, als wir in Berlin eingestiegen sind und alle Plätze zu unserer Verfügung gestanden haben. Derselbe Schaffner hat uns auch kein Wort darüber gesagt, als er nach der Abfahrt unsere Fahrkarten kontrolliert hat, und der Zug noch mutterseelenleer war." - ärgerte sich der Vater über diese blöde Situation innerlich.

Für ihn ging es nicht mehr um die Sitzpl?tze, sondern wie immer um die Gerechtigkeit. Allerdings konnte er dem Schaffner seine Gedanken und Gefühle in allem in ihm brühenden Ausmaß nicht rüberbringen, deswegen beschränkte er sich auf eine kurze und schlüssige Bemerkung:

- Sie sind auch Kinder. - sagte er, und dabei zeigte er auf ihre beiden Töchter, welche sich wieder ängstlich in die Ecke verdrückten.

Dagegen hatte auch der Schaffner nicht viel einzuwenden. - Er hatte wahrscheinlich bei der Fahrscheinkontrolle dasselbe gedacht und ihnen auch deswegen nichts gesagt. Er murmelte etwas über das Alter der Töchter, zuckte den Müttern-Bewerberinnen ebenfalls mit den Schultern "Nichts zu machen!" und verschwand mit einem Ausdruck:

- Sehen sie selbst, da kann ich ihnen auch nicht weiter helfen.

Die drei Mütter mit ihren so kleinen Babys, dass diese eigentlich gar keinen Extraplatz brauchten und gern auf Mutters Schoß zu sitzen bevorzugten, begnügten sich mit vier Plätzen und warfen der Familie noch einige Zeit feindliche Blicke rüber.

Der Vater versuchte, die zwei so unterschiedlichen Erfahrungen, welche sie in einer knappen Stunde erlebt haben, zu verdauen und einzuordnen. Die Antwort lag nahe. Seine Ex-Schwestern und -Brüder aus der DDR, welche früher genauso wie er eingesperrt gewesen waren und jetzt plötzlich ihre Freiheit bekamen, machten nun ihren Anspruch auf West-Deutschland geltend und fuhren in Scharen dorthin.

Dabei waren keine Fremdlinge und Eindringlinge von der Seite erwünscht, wie es sich schon immer nach allen Regeln der Schlangensteher gehört hatte. Diese Regeln hatten sie doch gemeinsam in der gleichen Schlangensteherschule des Kommunismus gelernt, und jetzt konnten sie sich diesbezüglich sehr gut verstehen.

"Was ein Mensch versteht, kann ihn auch nicht mehr kränken." - meinte der alles zu verstehen suchende Vater schon immer, und er gab sich mit dieser Erklärung des vorigen Zwischenfalls zufrieden.

Nur in philosophischer Hinsicht blieb beim Vater etwas Bitterkeit, denn für ihn war es sein persönliches, privates Abenteuer, wie es viele Jahre früher für seinen Urgroßvater gewesen war, der sein Heimatland Württemberg verlassen und nach Russland ausgewandert hatte. Er hatte seinen Platz unter der Sonne finden wollen, denn es war in seinem Land zu eng geworden. Und er hatte mit seinen Nächsten um diese Enge nicht ringen wollen!

Es gibt ja immer noch genug Platz woanders auf der Welt! Mensch soll nur danach suchen, dahin gehen und dies versuchen. Das Allerletzte, was einem Menschen passieren darf, einander für ein Brotkrümelchen oder für ein Sitzplätzchen zu bekämpfen. Das war unter jeglicher menschlichen Würde und passte gar nicht zu den Maßstäben, welche der Vater in seinem Vorhaben gesetzt hatte.

Er mit seiner Familie flüchtete mit nur zwei Koffern, nur mit den notwendigsten Sachen, hatte aber dabei ein viel gr??eres Gep?ck am Buckel. Er betrachtete das als das Ende der noch von seinem Ur-Urgro?vater begonnenen Reise. Er musste einen Schlussstrich unter dieses lange, viele Opfer abverlangte und in eine Sackgasse geratene Abenteuer ziehen und die wenigen ?berlebenden aus Vaters Familie daheim bringen!

Hinter ihm lag ein Zeitweg von fast zweihundert Jahren und ein Raumweg von ?ber sechstausend Kilometer aus Sibirien nach Deutschland. Wenn man diese geschwisterlichen und bis es weh tut bekannten Gesichter am Ende solchen Weges schon wieder sieht, welche seine Familie für rein gar nichts bekämpfen wollen, und von denen vor allem er weg wollte, fragt man sich schon, ob so ein langer Weg nicht ganz umsonst gewesen war.

Und diese Frage war sehr bitter! Es half einwenig dabei zu verstehen, dass es nicht an Tausenden von Kilometern lag - zwischen den Bahnsteigen in Berlin und in Potsdam waren ja nur knappe dreißig oder vierzig Kilometer Entfernung und eine halbe Stunde Zugfahrt -, sondern daran, dass es immer noch dasselbe sowjetische Reich blieb und dass der Weg hinaus noch nicht vorbei war.

Die DDR-Bürger hatten es viel leichter als seine Familie, in den Westen abzuhauen. Sie mussten nicht einmal ihre zwei Koffer, zwei Aktentaschen vom Typ "Diplomat" und eine gro?e Tüte mit Essen und Trinken fürs unterwegs packen. - Sie gelangten in die Bundesrepublik samt ihrer Plattenwohnungen, Hab und Gut, ohne einmal ihre Hintern hochzuheben. Woher sollten sie dann das den Vater überwältigende Gefühl und seine höchste und schwer erlittene und erlernte Philosophie begreifen? All dies, was ihm selbst dazu verholfen hatte, den Maßstab des Unterschieds zwischen dem nicht einmal besonders mangelnden Sitzplatz in diesem Zuge und der Bedeutung dieser Zugreise an sich zu verstehen.
*


Auf der Fährte des Vaters oder darüber,
wie man zu viert auf einer Bank bei einem nachtragenden Schaffner
und bei sonstigen Ungewohnheiten der Nacht ausschlafen soll


Der Zug rollte jetzt über die allerletzten Kilometer dieses absterbenden kommunistischen Reiches, dessen westlichste Weiten auch schon die dunkle Nacht verschluckt hatte, während dort, wo der Vater geboren worden war, bereits der neue Tag anbrach.

Irgendwo hier sollte das Örtchen Brettin liegen, einer der Einsatzorte seines Vaters, an welchem er, von Süden nach Norden des so verdammt eng gewordenen Reiches wandernd, hatte versuchen müssen Berlin und somit das Dritte Deutsche Reich zu retten. So kreuzten sich nun ihre Wege, und hier auf den Spuren seines Vaters überfiel ihn plötzlich das Gefühl eines etwas witternden Spürhundes. Dies lenkte den Vater ab und machte letztendlich seine Freude des Abschieds mit dem kommunistischen Siegesreich doch vollkommen.

Die müden Töchter konnten endlich etwas schlafen. Die Mutter lehnte sich dicht an den sehr platzsparend in der Ecke sitzenden Vater, die ältere Tochter legte den Kopf auf ihren Schoß und zog ihre langen Beine hoch, so dass die jüngere und viel kleinere Tochter hinter den Beinen der Schwester auch etwas Platz bekam.

Nach jedem Halt marschierte der Schaffner in das Abteil hinein. Er schaltete das Licht ein und fragte laut:

- Ist noch jemand zugestiegen?.

Es war für den Vater - auch ohne gutes Deutsch - klar, dass er um Fahrkarten ersucht. Der Vater war sehr kooperativ und zeigte ihm jedes Mal ihre sowjetischen, in zwei dicke Hefte gebundenen Fahrkarten.

Trotz seiner Kooperationsbereitschaft wunderte sich der Vater schon darüber, dass der sie bereits durch den Streit um die Plätze gut kennende Schaffner so blöd oder vielleicht nachtragend war, ihre Fahrkarten immer wieder zu kontrollieren und somit den ohnehin unbequemen und unruhigen Schlaf seiner Familie zu stören.

Der Vater schlief gar nicht, so überwältigt war er. - So tief in Deutschland, in diesem ungewöhnlichen deutschen Zuge, welcher durch die nächstfolgende kürzeste Nacht des Jahres sauste, wie eine Schlange zischte und nicht einmal ratterte. Er war überwältigt von seinen immer surrealistischer werdenden Gefühlen.

Er saß drin, von dieser Schlange verschluckt, immer noch ohne genau zu wissen, was in ein paar Stunden passieren wird. Er war von all dem zu aufgeregt, um zu schlafen. Und dies alles war viel zu wundervoll, um von ihm als Realität wahrgenommen zu werden.

Er befreite sich vorsichtig vom Körperdruck seiner Familie und ging aus dem Abteil auf den Korridor, steckte seinen ihm zum ersten Mal kaum noch behilflichen Kopf aus dem geöffneten Fenster hinaus und rauchte. Hin und wieder sah er einige vorbeieilende Lichter von den an der Bahn liegenden Siedlungen: Lichter des Lebens - eines voll unbekannten Lebens!
*


Das Ende des Ersten Deutschen Reiches
oder die Erinnerung an das Unbekannte und über das Alter von Menschen und Staaten


... Es gab damals kaum Lichter, als er dieses Land verließ, und schon gar keine Züge. Zwischen den Lichtern lagen Stunden und Tage von Märschen zu Fuß oder zu Pferd, meistens mit Ranzen und Schießgewehren auf den Schultern.

Und alles marschierte brav seinem Ende entgegen. Das vonihm als Barbar noch mit Blut erkämpfte und dann mit Schweiß und Fleiß in knapp Tausendjahren erbaute Römisches Reich der Deutschen Nation brach unter dem Drang der Französischen Revolution und der neuen Zeiten zusammen.

Die Revolution, in der einer der Lothringer teilnahm, um dann, von so viel Blut seines "Werkes" enttäuscht, nach Russland abzuhauen und sich dort, im Südrussland, mit einem vor seiner Revolution geflohenen Württemberger zu verschwägern.

Der Vater - als einer aus der zweiten Generation dieser Verschwägerung - wollte und musste jetzt diesen von Deutschen, Franzosen, Russen, Lothringern, Württembergern sowie durch die historischen Ungereimtheiten und durch private Zufälle zerrissenen Kreislauf der Geschichte wieder schließen. - Genug ist genug!

Knapp zweihundert Jahre sind seitdem vergangen. Zwei neue Deutsche Reiche waren inzwischen entstanden, jedes hatte seinen Mist gebaut und war dadurch abgelebt. Zwei neue, die neuen sowie die alten Reiche und die neuen sowie die alten Schicksale vernichtende Revolutionen - eine in Russland und eine in Deutschland - sowie zwei neue Kriege zwischen Russland und Deutschland haben ihres getan, bis er zurück ist.

Deutschland, dessen zwei Teile nur knapp über vierzig Jahre alt sind, welches selbst als erneut vereinigtes Deutschland gerade erst geboren wird, ist nicht mehr das Deutschland, welches er kannte. Eine lange, viel zu lange Reise! Er kehrt sehr alt und sehr müde heim, aber auch wie jeder Mensch nach jeder seiner Reisen erleichtert, dass auch diese nun zu Ende geht...

*
Der Flugzustand beim Sprung ins Bodenlose
oder etwas über den Surrealismus und sonstige Realismusarten


Mittlerweile erhellte sich alles draußen märchenhaft im Morgenrot. Der Vater konnte nun die bildhaften Landschaften hinter dem Waggonfenster erkennen. Er hörte auch immer lauter werdende Vögel zwitschern. Es waren dieselben Vögel, welche in allen Jahrhunderten und überall auf Tausenden von Kilometern grenzenlos herumgezwitschert hatten. Das Morgenrot machte alles viel schöner und viel vertrauter.

Der Vater war viel in seinem Leben herumgekommen und hatte viel dabei erlebt. Allein mit einem Rucksack und einer Motorsäge auf den Schultern fuhr er in seinen Norden als Quartiermeister für seine nachrückende Brigade. - Hunderte von Kilometern von zu Hause entfernt ins Nirgendwo! Diese kurze, spannende und harte Realität war total unrealistisch für sein normales wissenschaftlich-intellektuelles Realleben. Und diese Realität hatte von ihm totale Realitätsumschaltung verlang. Und er hatte seine Realitäten gründlich umzuschalten, um dort im Norden zurechtzukommen.

Seine improvisierten Reisen durch die ganze UdSSR - einfach so, aus Verzweiflung oder wegen seiner überstrapazierten Gefühle. Bei denen wusste er auch nicht immer, wo er die nächste Nacht verbringen würde. Mal Tomsk-Nowosibirsk-Omsk-Moskau-Kiew und zurück - zehn Tage in Zügen und Bahnhöfen unter Tausenden von Menschengesichtern und Menschengeschichten. Eine Menge seiner Gedichte, Beobachtungen und Erfahrungen brachte er aus dieser Flucht vor sich selbst mit. Diese Reise wurde durch seine surrealistischen, die Gedichte ausspuckenden Gefühle inspiriert und begleitet. Trotzdem war alles um ihn herum bis zur Verzweiflung realistisch.

Seine dreitägige, freiwillige Geschäftsreise auf der Suche nach Koalitionspartnern für seine Forschungsprojekte - hin, zu Kollegen nach Erewan, und zurück. Durch den vom Erdbeben erschütterten und bereits im Krieg zwischen christlichem Armenien und seinem muslimischen Nachbarn und sowjetischen Bruder Aserbaidschan für die Enklave "Berg-Karabach" brennenden Kaukasus. Eine irre Fahrt in einem zwischen fantastischen, gen Himmel ragenden, schneegekrönten Bergen langsam und schwer schlingenden, schmutzigen und stinkenden Zug mit verstopften Toiletten, tags- und nachtsüber saufenden und besoffenen Fahrgästen aller Art - viele in sowjetischer Militärkleidung, in welche die beiden Fronten uniformiert waren. Es wirkte weder realistisch, noch surrealistisch. - Es wirkte irrsinnig!

Nichts von alledem war seinen Gefühlen und Erlebnissen in diesem Zuge und auf diesem Wege ähnlich. Er war jetzt nicht nur sechstausend Kilometer von seinem sibirischen Geburtsgefängnis entfernt - der Mond hier konnte ihn auch nicht mehr als dort, in der nord-sibirischen Tundra beeindrucken. Er sprang über alle Verbote, über alle Grenzen und eiserne Vorhänge hinüber und hinweg.

Der Kleine schaffte es endlich, hinter den Horizont am Rande seiner Welt zu schauen und sogar darüber hinauszuspringen. In diesem Sprungflug befand er sich jetzt, noch ohne deutlich zu sehen und zu verstehen, was um ihn herum ist und wo er landen wird.

Und diesmal ist keiner von damals da - weder sein Vater und seine Mutter, die ihm immer beistanden und solchen Sprung schon mal selbst versuchten, noch sein treuer Arap, der damals seine Gefühle verstand, sie mit ihm teilte und ihm so dringend benötigte Unterstützung gab...

* * *

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